
Eine unerwartete Wende im Skandal um den ehemaligen Parteisekretär von Chongqing, Bo Xilai. Die britische Regierung verlangt von Chinas Autoritäten, den Tod des britischen Geschäftsmannes Neil Heywood zu untersuchen. Laut Berichten war Heywood entweder ein Freund Bo Xilais oder hatte geschäftliche Verbindungen zu Bo Xilais Familie. Heywood starb im November 2011, die offizielle Todesursache: übermäßiger Alkoholkonsum. Sein Leichnam war eingeäschert worden, was jede weitere Untersuchung unmöglich machte. Laut einem Sprecher des britischen Außenministeriums war dessen Vertretung in Peking durch britische Bürger in China auf „verdächtige Umstände" um Heywoods Tod aufmerksam gemacht worden. [Sprecher des britischen Außenministeriums]: „Vor kurzem haben wir die chinesischen Behörden aufgefordert, den Fall weiter zu untersuchen. Details können wir nicht nennen, da es sich um ein nichtöffentliches Gespräch in einer heiklen konsularischen Angelegenheit handelt." Der genaue Zusammenhang zwischen Heywood und Bo Xilai ist unklar. Das Wall Street Journal zitiert „Menschen, die mit dem Fall vertraut sind", die behaupteten, Heywood habe mit Bos Ehefrau eine geschäftliche Auseinandersetzung gehabt. Aufgrund von chinesischen Blog-Einträgen berichten einige Medien, Heywood hätte für Bo Xilais Sohn, Bo Guagua, als Butler gearbeitet. BBC sagte, das sei nicht wahr, behauptete aber, Heywood sei mit Bo Guagua und Bo Xilai seit Jahren befreundet gewesen. Der Tod von Heywood erregt <b>...</b>
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