
www.medienfilm.de Was besagt eigentlich die GVO? Wie viel Hersteller-Eigenleistung steckt heutzutage eigentlich in einem modernen Auto? Ob Motoren, Kugellager, Elektronik, Unterhaltungs- oder Assistenzsysteme. Nur noch rund 20 Prozent der sogenannten Fertigungstiefe kommen von den Herstellern selber. Den Löwenanteil der Innovationen leisten heute die Zulieferer. Scheinwerfer-Einheiten mit Kurvenlicht entwickelt und produziert beispielsweise Hella, Glühlampen mit Energie-Spar-Potential liefert Philips, Filtersysteme Knecht Mahle, ATE liefert Bremsen und Bremsklötze, NGK Zündkerzen und Lambdasonden und, und, und ... Im Umkehrschluss heißt das: rund 80 Prozent eines Fahrzeuges werden von der Industrie, den Autoteile-Zulieferern gefertigt. Parallel zu dieser Entwicklung nimmt die Komplexität in den Fahrzeugen stetig zu. Immer mehr Assistenzsysteme wie Einparkhilfe, Start Stop, Tagfahrlicht, Müdigkeitssensoren, Nachtsichtgeräte oder Überholwarner halten in Fahrzeugen Einzug. Um dieser vielschichtigen und komplizierten Technik auch im After Sales Service, also bei der Wartung, Inspektion und Reparatur Herr zu werden, müssen KFZ-Mechaniker und Mechatroniker heutzutage „kleine Ingenieure" und „hochgeschulte Spezialisten" sein. Nun reicht das reine Wissen, um die weiterentwickelte Technik nicht aus. Mehr Elektronik im Fahrzeug erfordert in modernen Werkstätten auch mehr Diagnose- beziehungsweise Auslese-Geräte und Spezialwerkzeuge. Die Innovationskraft der Hersteller und <b>...</b>
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