"Geiselbefreiung" beim BKA

quelle HR 20.6.2010 Viel Action bekamen die rund 7.500 Besucher des Bundeskriminalamts (BKA) am Wochenende in Wiesbaden zu sehen. Die Behörde hatte zum Tag der offenen Tür geladen. Neugierige konnten selbst Ermittler spielen. Auf besonderes Interesse stieß die Vorführung der Antiterroreinheit GSG 9. Simuliert wurde der Einsatz in einem von Terroristen besetzten Gebäude. Teils kopfüber seilten sich die Beamten der Elitetruppe vom Dach des Hauses ab, während über ihren Köpfen ein Hubschrauber kreiste. Schießbude mit Laserwaffen Davon, dass auch die anderen Einheiten des BKA auf Zack sind, konnte man sich an mehreren Stationen überzeugen. In einem Glastank ließen sich Polizeitaucher bei der Arbeit zusehen, Tiere der Polizeihundestaffel stellten Einbrecher und Diebe "auf frischer Tat", der "Angriff" auf einen Minister veranschaulichte die Anforderungen an die Personenschützer. Nicht nur Zuschauen, auch Mitmachen war angesagt. Besucher konnten mit der Laserpistole Schießen üben oder sich bei der Spurensicherung betätigen. Wie das Abnehmen von Fingerabdrücken funktioniert, erfuhren Interessierte am eigenen Leib. Öffentlichkeit schafft Vertrauen Dass so viel Öffentlichkeit, wie sie das BKA am Wochenende herstellte, kontraproduktiv für die Ermittlungsarbeit sei, glaubt Präsident Jörg Ziercke nicht. Natürlich gelte das Prinzip einer gewissen Geheimhaltung. Doch die Bürgerinnen und Bürger hätten auch ein Recht, zu wissen, was die Polizei so tue. Vertrauen und Misstrauen in den <b>...</b>
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