
Zu den Franken (wörtlich: die Freien oder "die Kühnen") im ethnologischen Sinn zählt man gewöhnlich die westgermanischen Stämme der Salfranken, Ripuarier (bzw. Rheinfranken), Chamaven, Chattuarier, Sugambrer (auch: Sigambrer), Brukterer, Usipiter, Ampsivarier später auch die Chatten. Seit etwa 200 n. Chr. begannen sich einige der kleinen westgermanischen Stämme entlang der römischen Grenze, etwa die Usipiter, Tenkterer, Sugambrer und Brukterer, zu einem größeren Stammesverband zusammenzuschließen, der sich selbst als "die Franken" (= die Freien, Kühnen) bezeichnete. Die Franken wurden erstmals um 250 n. Chr. als Francii von römischen Quellen erwähnt, anlässlich eines ihrer vielen Raubzüge über die Grenze in die römische Provinz Gallien hinein.
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