
Drei Menschen sind in der vergangenen Nacht auf der Bahnstrecke zwischen Offenbach und Hanau ums Leben gekommen. Die letzte Regionalbahn war ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wohl beinahe ungebremst auf ein stehendes Baustellenfahrzeug geprallt. Noch rätseln die Ermittler, wie es dazu kommen konnte. Michael Heide berichtet. Es dauerte fast bis zum Mittag, bis die Rettungskräfte die letzte der drei Leichen geborgen hatten: So sehr hatten sich der Schienenbagger und der Triebwagen der Regionalbahn Frankfurt-Hanau ineinander verkeilt. Bei den Toten handelt es sich um zwei Bauarbeiter sowie um den Lokführer. Etwa 100 Stundenkilometer muss die Bahn wohl schnell gewesen sein, als es zu dem Unglück kam, da sind sich die Ermittler von Bahn und Polizei inzwischen sicher. Anhand der Unfallspuren lässt sich ebenfalls mit Sicherheit sagen, dass das Baustellenfahrzeug nach dem Aufprall noch etwa 500 Meter weit mitgeschleift wurde. Seitdem das erste Chaos beseitigt ist, versuchen Unfallsachverständige, den Unglückshergang zu ermitteln. Noch handelt es sich dabei zwar nur um Spekulationen -- erste Vermutungen legen aber Nahe, dass der Unfall wohl eher auf menschliches Versagen als auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist. Denn normalerweise verhindert ein rotes Nothaltesignal gefährliche Begegnungen oder gar einen Zusammenstoß zweier Schienenfahrzeuge. Genaueres gilt es aber noch zu ermitteln. Auch der Mühlheimer Landtagsabgeordnete Ismail Tipi war zum Unglücksort geeilt <b>...</b>
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