
Die Biogas Homberg GmbH & Co. KG realisiert an ihrem Standort Homberg/Efze (Landkreis Schwalm-Eder) in einer eher strukturschwachen Region, mit relativ großer Bedeutung der Landwirtschaft, ein herausragendes Energieprojekt. Es sichert mit Biogas zusätzliche landwirtschaftliche Einkommen, schafft regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und erreicht eine Energieverwendung mit dem technisch maximal möglichen Wirkungsgrad. Trotz der beachtlichen Größe mit Investitionskosten von über acht Millionen Euro ist es ein regionales Projekt: Getragen wird es zu 50 Prozent von den Städtischen Werken Kassel, die andere Hälfte halten landwirtschaftliche Organisationen und Landwirte im Schwalm-Eder-Kreis. Auch die Finanzierung erfolgte durch regional ansässige Banken und Sparkassen. Die Anlage liefert elektrische Energie, die den Verbrauch von 4.000 Haushalten decken kann und zusätzlich für 1.000 Haushalte Wärme bereitstellt. Anders als eine übliche Biogas-Hofanlage, die ihr Gas gleich vor Ort in Strom und Wärme umwandelt, veredelt die Anlage in Homberg ihr „Rohgas" zu hochkonzentriertem Bio-Methan und speist es in das Erdgasnetz ein. Das Verfahren ist zunächst aufwendig, so ist die Gaswäsche mit Kosten von zwei Millionen Euro das teuerste Bauteil der Biomethan-Anlage. Das Einspeisen in die Erdgasleitung verbessert aber ganz entschieden die Energieeffizienz. Denn bei direkter Verstromung vor Ort ließe sich die dabei entstehende Wärme an dem Standort mehrere Kilometer außerhalb von <b>...</b>
Bioenergie
Hessen
Biogas
Energiepflanze
Energieholz
Miscanthus
Holzpellets
Bioabfall
KUP
Kurzumtriebsplantagen
DVD
Bioenergieberatung