Meine Stadt Kamp-Lintfort

Stadtportrait Kamp-Lintfort liegt reizvoll in der niederrheinischen Terrassenlandschaft (Endmoränenhügel aus der Gletscherzeit). Die Stadt ist Mittelpunkt einer bewegten geschichtlichen Vergangenheit, von der auch heute noch manche Sehenswürdigkeit Zeugnis ablegt. Zahlreiche - leider in früherer Zeit ausgeplünderte - Hügelgräber in der Leucht weisen darauf hin, dass das heutige Stadtgebiet schon in der jüngeren Steinzeit von den Kelten bewohnt wurde. Viele Hofbezeichnungen und Namen mit den Endungen "heim" und "donk" zeigen, dass auch in der fränkischen Zeit germanische Bauern hier siedelten. Stele der Zisterzienserklöster vor dem Kloster Kamp Die Zisterzienserabtei wurde 1123 durch zwölf Mönche aus dem lothring'schen Kloster Morimond gegründet. Sie erbauten sie in einer abgelegenen Gegend, die allgemein „Camp" (lateinisch „Feld") genannt wurde. Kamp war die erste Niederlassung dieses Ordens in Deutschland und gleichzeitig die Keimzelle des Ortsteils Kamp. Die Abtei gelangte bereits in den ersten Jahrhunderten nach ihrer Gründung zu einer hohen Blüte. Eine hohe Zahl von Neugründungen ist aus dem Kloster Kamp hervorgegangen, nicht nur in Deutschland, sondern auch weit in den baltischen Raum hinein bis nach Riga. Somit ist das Kamper Kloster zu einem westlichen Kulturträger für den damals noch nicht christianisierten Osten geworden. Mit dem Beginn des Bergbaus im Ortsteil Lintfort (keltisch „Am Rande des Moores") setzte Anfang des vorigen Jahrhunderts eine stürmische <b>...</b>




























