Dominik B. ein wahrer Held. Es Reicht!

Fakt: Er wollte helfen jetzt ist Dominik B. (50) tot. Zusammengeschlagen, zertreten von zwei Jugendlichen. Am hellichten Tag. Tatort: der Münchner S-Bahnhof Solln. Es ist 16.05 Uhr, als Dominik B. die Linie S 7 verlässt. Er tut es, weil er zwei Pärchen (13 bis 15 Jahre) beschützen will. Denn Minuten zuvor hatte es in der Bahn einen Zwischenfall gegeben. Sebastian L. (17, vorbestraft wegen Diebstahls und Drogenbesitz) und sein Kumpel Markus S. (18, saß zuletzt wegen schwerer räuberischer Erpressung in der JVA Stadelheim) wollten Geld von den beiden Pärchen, um 15 Euro ging es „sonst hauen wir euch weg!, drohten die Schläger. Der 50-jährige Manager kriegte alles mit. „Lasst die Kinder in Ruhe, mahnte er. Weil das nichts brachte, verständigte er über Handy die Notrufzentrale der Polizei. Als die Schläger immer aggressiver wurden, stellte sich Dominik B. schützend vor die beiden Jungen und deren Freundinnen. „Ihr könnt mit mir nach Solln fahren und dort aussteigen, bot er an. Die Kinder nahmen das Angebot aus Angst an. Kaum war Dominik B. mit den beiden jungen Pärchen ausgestiegen, fielen die Schläger auch schon über ihn her. Fast fünf Minuten prügelten und stiefelten Markus S. und Sebastian L. auf den 50-Jährigen ein. Sie traten immer wieder mit voller Wucht gegen den Kopf des am Boden liegenden wehrlosen Opfers ein. Einige umstehende Passanten verständigten schließlich die Polizei. Zwei von ihnen leisteten erste Hilfe. Dominik B. erlangte kurzzeitig das Bewusstsein wieder <b>...</b>
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