
Album : Sinnflut (2005) [Lyrics] Mein Mann Claud hat mir gesagt, dass das Wort „Heilung von „ganz werden kommt. Das heisst, um uns zu heilen, müssen wir eins mit uns selbst werden. Warum spür ich manchmal so komisch, dass alles schon bald vorbei ist? Warum verzweifel ich manchmal und denk, dass bald meine Zeit ist? Ich fürchte mich vor der Ahnung, ich hätt sowas wie Vorahnung. Hoff so oft, das sind alles bloß Hirngespinste statt Warnungen. Und doch macht alles irgendwie Sinn, es kommt alles hin. Wenn ich still genug bin, belausch ich die Stimme tief in mir drin. Und ich bin sofort überwältigt von dem, was ich von ihr hör. Ich weiß nicht, ob sie mich zur Einsicht bringen kann oder mich zerstört. Ich hör meist nicht lang genug zu, denn ich flüchte schnell vor dem Klang. Ich kann kämpfen gegen zehn Mann, aber vor mir selbst hab ich Angst. Und sobald ich mich wirklich öffne, eröffnet sich mit mir vieles, gestopft in Pandoras Box, viel zu lang verdrängte Gefühle. Und nicht nur das, ich verdränge auch das Wichtigste: meine Einsicht, dass sie sich so oft nicht deckt mit dem Mensch, der ich gerne scheinen will. Ich reiss viel zu schnell die Verbindung ab zu mir selbst, weil ich Angst hab, dass durch das Dunkle im Herzen dann meine Welt zerfällt. Ich könnt weinen bei Beats wie diesem. Kann mich die Melodie heilen in diesen Krisen? Zeigen, was vor mir liegt, oder vielmehr neu definieren, was mit mir geschieht und geschah? Ich denk nach über alten Schmerz, der geblieben ist von dem <b>...</b>
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