
Gerne werden die mobilen Produkte des erfolgreichen US-Unternehmens Apple von ihrer Fangemeinde als Alleskönner bezeichnet. Ob iPhone oder iPad: Wieder und wieder haben die Geräte im alltäglichen Leben ihre Hände im Spiel. So auch im vorliegenden Fall. Da ein Kanadier beim US-Grenzübertritt seinen Reisepass nicht zur Hand hatte, legte er eine Kopie auf dem iPad vor und durfte passieren. Spätestens seit den Ereignissen des 11. Septembers 2001 erweist sich die Einreise in die USA als äußerst schwierig. Gründliche Kontrolldurchgänge, die mit langen Schlangen an den Schaltern verbunden sind, gehören nicht zur Seltenheit. Auch die Nachbarn aus Kanada erhalten keinen privilegierten Status, denn die Vorlage des einfachen Führerscheins reicht nicht länger aus. Möchte ein Kanadier in die USA einreisen, so muss er seinen Reisepass oder einen erweiterten Führerschein vorlegen. Offenbar ist es jedoch einem 33-jährigen Kanadier gelungen, die strenge Linie der US-Behörden zu durchbrechen. Mit Hilfe seines iPads gelang es Martin Reisch an der US-Grenzen im kanadischen Quebec zu passieren. Als Reisch feststellen musste, dass er seinen Pass zu Hause vergessen hatte, legte er beim Grenzübertritt seinen gescannten Reisepass vor. Diesen hatte er in Form eines Scans mit Absicht auf seinem iPad gespeichert, um bei Bedarf darüber verfügen zu können. Nachdem er dem zuständigen Beamten ein Passfoto, seinen Führerschein und eine Erklärung abgab, waren die formellen Ansprüche der US-Grenzer erfüllt <b>...</b>
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