
Dêrsim ist ein Gebiet/ eine Provinz Nord-Kurdistan. Es ist eine sehr bergreiche Region, mit höhen zwischen 2.000 und 4.000 Metern. Zu dem Landkreis Dersim gehören die Kreisstädte Pêrtek, Mazgirt, Xozat, Qisle (Nazimiye), Plemor (Pülümür), Ovacix, Cemisgezek sowie die Provinz Hauptstadt Mamêki. Der Name Dersim wurde im Jahre 1935 vom faschistischen türkischen Staat in "Tunceli" geändert, sowie alle Dörfer- und Städtenamen in der Provinz vom kurdischen ins türkische umgewandelt wurden. Die Bevölkerung Dersims besteht ursprünglich aus 95 Prozent Kurden alevitischen Glaubens. Früher gab es zahlenmäßig auch sehr viele Armenier, die jedoch durch den Völkermord der Türken umgebracht wurden. In Dersim werden das Kurmanci Hauptkurdisch, sowie der Dialekt Zazaki gesprochen. Der obere Teil Dersims, spricht rein Zazaki, der untere wiederum rein Kurmanci. Früher zählten auch die Gebiete Kocgiri (Sivas), Karakocan (Elazig), und Teile Erzincans, Malatyas, und Cêwliks (Bingöl) zu Dersim, wurden jedoch später getrennt. Dersim galt schon seit hunderten von Jahren als ein autonomes unzugängliches Gebiet, das von vielen Truppen versucht wurde einzunehmen. Die Menschen jedoch verteidigten sich gut und lebten in dieser Bergregion in Clan-Strukturen ihre kurdische Kultur aus. Im Jahre 1937 1938 wurde ein Massaker des türkischen Staates an Dersim verübt. Obwohl sich die Menschen gut verteidigten, drang das Militär mit Kampfpropellern und Bomben in Dersim ein, vergasten Kinder, vergewaltigten <b>...</b>
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