
Wotan Wilke Möhring mimt im Fim „Heimspiel" den Ethiklehrer Andreas Vossen, der ein Doppelleben führt. Er unterrichtet Kant (was du nicht willst, das man dir tu...) und wird samstags zum Hooligan. Seinen Schüler Benjamin Stuck (ebenfalls ein Hooligan, gespielt von Kai Malina) schlägt er brutal zusammen. Jörg Litzenburger, Präventionsbeauftragter des Landkreises Böblingen, hat den Hooligan-Streifen 2009 beim Nachwuchs-Filmfestival in Saarbrücken entdeckt. Dazu entwickelte er ein Konzept gegen jugendliche Gewalt, das jetzt bundesweit eingesetzt wird. Auftraggeber war die Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Zum Medienpaket „Heimspiel" gehört ein Begleitheft. Jörg Litzenburger liefert darin Materialien vom Einstieg über die Diskussion bis zur Suche nach alternativen Lösungen. Im Begleitheft gibt es Literaturhinweise, Texte aus dem Strafgesetzbuch oder Informationen zu Stichwörtern wie Ethik oder Hooligans. Gerichtet ist „Heimspiel" an Lehrer und Fachkräfte in der außerschulischen Jugendarbeit. Das Ziel: Jugendliche über einen neuen Ansatz zum Thema Gewalt erreichen. Drehbuchautor René Schumacher kam auf die Idee, als er einen Jura-Studenten im adretten Wildledersakko belauschte, als dieser damit prahlte, wie er am Wochenende jemanden in den Bordstein hat beißen lassen. „Verlogenheit und Gewalt, verpackt in eine gutbürgerliche Hülle", beschreibt er den Verfall der Werte. Regisseurin Bogdana Vera Lorenz nimmt in ihrem 22-minütigen Abschlussfilm an der Internationalen <b>...</b>
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