
Palast der Republik oder Erichs Lampenladen 1990 Aufnahmen an einem Sonntag im Februar 1990. Als es noch die DDR gab Der Palast der Republik wurde am 23. April 1976 nach 32-monatiger Bauzeit feierlich eröffnet. Ab 25. April war er für die Öffentlichkeit zugänglich. Chefarchitekt war Heinz Graffunder, der zusammen mit Karl-Ernst Swora, Wolf-Rüdiger Eisentraut, Günter Kunert, Manfred Prasser und Heinz Aust arbeitete. Die genaue Höhe der Baukosten ist nicht geklärt. Offiziell wurden 485 Millionen Mark der DDR angegeben, nach einer internen Aufstellung des Ministers für Bauwesen, Wolfgang Junker, waren es rund 800 Millionen Mark der DDR und nach anderen Schätzungen sollen es eine Milliarde Mark der DDR gewesen sein.[2] Bis zu 5000 Tonnen Spritzasbest -- dies entspricht ca. 720 Tonnen Rohasbest -- wurden beim Bau aufgebracht. Zum Zeitpunkt der Errichtung war dies ein international übliches Verfahren, um der tragenden Stahlkonstruktion des Gebäudes den bautechnisch vorgeschriebenen Hitzeschutz zu geben.[3] Westfront in den 1980er Jahren Der Palast wurde auf einem Teil des Geländes des im Zweiten Weltkrieg ausgebrannten und schwer beschädigten Berliner Stadtschlosses gebaut, dessen Ruine 1950 auf Weisung der DDR-Führung trotz internationaler Proteste zugunsten eines Aufmarschgeländes mit Tribüne gesprengt wurde. Danach wurde das Areal, das am 1. Mai 1951 gemeinsam mit dem ehemaligen Lustgarten in Marx-Engels-Platz umbenannt wurde, 23 Jahre lang als Fest- und Aufmarschplatz <b>...</b>
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