
"Er ist neu in der Stadt, er wohnt hier erst seit zwei Wochen. Auf seiner neuen Schule, hätten sie ihn beinah' abgestochen. Sie nennen ihn jeden Tag Arschloch, Trottel, Idiot und wenn er seine Schnauze nicht hält, machen sie ihn tot! Er versucht, sich zu wehren, seinen Peinigern zu erklären, doch sie stehen d'rauf, täglich seine Fresse zu polieren, sein Geld abzukassieren, ihn in den Müll zu stecken. Seine Freunde steh'n daneben und obwohl sie alles checken, gucken sie nur zu! Sie lassen die Täter vollstrecken. Sie haben zu viel Schiss, um sich mit seinem Blut zu beflecken. Genauso wie die Lehrer, alle decken die Schweine, also hat er keine Wahl und bleibt wie immer alleine! Ich schwör' Rache! Rache, für jeden einzelnen Tag. Ich schwör' Rache! Rache, für jeden einzelnen Schlag. Ihr habt mich fertig gemacht. Mein Leben hat keinen Sinn, doch heute räch' ich mich, heut' kriegt Ihr alles zurück! Ich schwör' Rache! Jeden Tag kommt er, grün und blau geschlagen, nach Hause. Meistens geht er schon nach der ersten großen Pause. Und er schließt sich ein, in seinem Kinderzimmer. Seine Eltern müssen jobben, keiner hört sein Gewimmer. Und so fasste er den Plan, seine Qualen zu beenden, keine Angst mehr zu zeigen, seine Schänder zu blenden. Er besorgt sich 'ne Wumme, für hundertachtzig Mark, träumt von dem Massensarg, in dem alle diese Wichser liegen, die ihn mit Schlägen foltern und sich jetzt nicht mehr bewegen, ihn nicht mehr bekriegen, dass ist seine Art zu siegen. Jetzt oder nie <b>...</b>
Rache Die 3. Generation
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3. Generation
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